Newsletter 02-2010
Einladung zum BM-Kongress Streitkultur 2010
Liebe Kundinnen und Kunden, liebe Mediationsinteressierte,
ich möchte Ihnen heute die Kongress-Einladung des Bundesverbandes Mediation weiterleiten und Ihnen nachfolgend einen kurzen Überblick über die deutschen Mediations-Fachverbände geben:
Einladung:
Vom 16.-18. September 2010 findet in Berlin der BM-Kongress Streitkultur 2010 statt. Der Bundesverband Mediation e.V. wird 18 und damit »volljährig«. Dies wollen wir gemeinsam mit Ihnen feiern! Im Mittelpunkt des Programms stehen folgende Themen:
- Die Quellen und Erfolge von Mediation
- Die konzeptionellen Grundlagen von Mediation
- Die praktische Arbeit in der Mediation und wie sie gestaltet wird
- Tipps und Anregungen für den Mediationsalltag
- Die zukunftsweisende Entwicklung von Mediation.
In über siebzig Einzelveranstaltungen – Vorträgen, Workshops, Foren, Fachgesprächen, Übungen – haben Sie Gelegenheit zu Information, Weiterbildung, Kommunikation, Kooperation und Vernetzung. Freuen Sie sich u. a. auf Univ.-Prof. Joachim Bauer, der den Kongress mit seinem Vortrag „Kooperation und Aggression aus neurobiologischer Sicht: Perspektiven für die Mediationsarbeit“ eröffnen wird, und auf Prof. Dr. Stephan Breidenbach, der in seinem Abschlussvortrag Perspektiven der Mediation aufzeigen wird. Das Programm finden Sie im Internet unter www.bm-kongress.de. Dort können Sie sich auch anmelden.
Die deutschen Mediations-Fachverbände im Überblick:
Der BM (Bundesverband Mediation) wurde 1992 gegründet und ist ein interdisziplinärer Fachverband für Mediation. Sein Hauptziel ist die Verbreitung und die Weiterentwicklung der Verständigung in Konflikten. Der BM ist ein inklusiver Verband, welcher für verschiedene fachliche Orientierungen und Ursprungsberufe offen ist.
Der BAFM (Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation) ist ein Verband, der ebenfalls 1992 ins Leben gerufen wurde und sich auf das Thema Familienmediation spezialisiert hat. In diesem Kontext werden vielfach Fälle zu Trennung und Scheidung bearbeitet.
Der BMWA (Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt) konstituierte sich im Oktober 1996. Er widmet sich u. a. der Anwendung und Verbreitung der Mediation in Wirtschaft, Organisationen und Arbeitswelt.
Alle drei Fachverbände bieten in gleichem Umfang Ausbildungen zur Mediation an, die seit 2008 auch gegenseitig anerkannt werden. Ich persönlich hatte mich für eine Ausbildung beim Bundesverband Mediation entschieden, da der Grundgedanke dieses Verbands am besten zu meiner eigenen Interdisziplinarität passt. So habe ich dort eine breite Ausbildung genossen und in zwei weiteren Wochenseminaren bei einer anderen Organisation den Fokus auf Konflikte im Arbeitsleben legen können.
Welcher Mediator oder welche Mediatorin letztendlich zu Ihnen oder Ihrem Konflikt am besten passt, hängt jedoch nicht nur von der Ausbildung ab. Vor allem die Haltung und die Fähigkeit zur Empathie, der berufliche Hintergrund, die Lebenserfahrung und die Chemie sind meines Erachtens die wichtigsten Punkte, die Sie bei der Wahl der “richtigen Person” beachten sollten. – In diesem Sinne lade ich Sie ein, sich auf meiner Webseite ein aktuelles Bild von mir zu machen.
Herzliche Grüße,
Ihre Heidi Groß
PS. Wenn Sie Kollgeginnen und Kollegen, Freunde oder Bekannte haben, die sich für das Thema interessieren, dann leiten Sie diesen newsletter gerne weiter!